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Gesellschafterbeschlüsse richtig vorbereiten

17. März
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 23. Okt.

In guten Zeiten werden Gesellschaftsverträge oft großzügig interpretiert: Beschlüsse werden im Schnelldurchlauf gefasst, Fristen oder Formalien als „bürokratisch“ abgetan. Gerade bei Personengesellschaften (insbesondere bei GbRs) zeigt sich dieses Phänomen häufig.

Doch sobald Uneinigkeit unter den Gesellschaftern auftritt, können genau diese formalen Fehler entscheidend werden. Fehler bei Ladung, Tagesordnung oder Stimmrechtsausschluss eröffnen Chancen, unliebsame Beschlüsse zu kippen. Selbst wenn der Beschluss nicht nichtig, sondern nur rechtswidrig – also wirksam, aber anfechtbar – ist, ist es bei wichtigen Gesellschafterbeschlüssen unabdingbar, dass alle Formalien eingehalten werden. Ein anschließender Gesellschafterstreit über die Wirksamkeit eines Beschlusses ist nicht nur mühselig, sondern auch zeit- und kostenintensiv.

Die Vorbereitung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung im Einklang mit Gesetz und Gesellschaftsvertrag ist daher kein bloßer Formalismus, sondern gerade in Spannungsfällen zwingend einzuhalten.

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